Geht es Ihnen auch so: Sie nutzen das Internet zur Recherche und stoßen dabei auf interessante Artikel, die so klein dargestellt werden, dass Sie sie nicht lesen können, selbst wenn Sie wollten? Aber solch Kleingedrucktes wollen Sie wahrscheinlich erst gar nicht lesen (deshalb wird manches ja auch absichtlich klein gedruckt). Besonders bei längeren Texten strengt das Bildschirmlesen die Augen sehr an.

Vergrößerung per Tastenkombi
Ich kenne zwei einfache Möglichkeiten, das Lesen am Bildschirm augenfreundlicher zu gestalten. Die eine Variante geht ganz einfach per Tastatur. Mit der Tastenkombi Steuerung + plus-Zeichen (für Mac-User: Apfel + plus-Zeichen) lässt sich jeglicher Inhalt einer Website vergrößern, also auch Navigation und Bilder. Für den Gesamteindruck kann das etwas unübersichtlich werden, aber zum Lesen ist das schon mal ganz prima. (Verkleinern geht natürlich auch: einfach mit dem minus-Zeichen alles zurück.)

Readability-Ansicht
Ist ein Artikel jedoch mit viel ablenkendem blinkendem und werbendem Firlefanz angereichert oder möchten Sie den Text ausdrucken ohne die Farbpatronen des Druckers auf einen Schlag leer zu machen, reicht dieser Trick nicht. Da eignet sich besser ein kleines Programm mit dem Namen Readability, das sich ganz einfach in den Browser integrieren lässt. Es ist kostenlos und leistet mir schon lange gute Dienste (Dank an den Texttreff für den guten Tipp): Internet-Texte schwarz auf weiß, prima Druckansicht, zum Text gehörende Bilder schön klein integriert und ich kann den Text direkt als Anhang per Mail versenden. Die Bedienung funktioniert intuitiv, es gibt nur drei Schaltflächen, die die wichtigsten Funktionen zur Verfügung stellen. Wer es ausprobieren möchte: Hier kann man das Programm laden.
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Markus
/ 2. August 2010Vergrößern und Verkleinern der Schrift geht bei Firefox mit “Strg halten+Mausrad drehen” und gegen die unsäglichen Werbebanner empfieht sich (auch wieder für Firefox) das Add-On AdBlock</a).
Grüße an die Nutzer von IE…
Markus
/ 2. August 2010Hui, sehr schön aussehender Kommentar – man sollte statt spitzen Klammern halt keine runden einfügen um Links in HTML zu formatieren…
ergo scriptum
/ 5. August 2010Danke, Markus, für Deine Ergänzung. Ich hab mal wieder von mir auf andere geschlossen und die IE-Nutzer stiefmütterlich behandelt. Liebe Windows-Fans, bitte nicht böse sein, sondern einfach selbst ergänzen. Darüber freue ich mich generell.